Leitfadengestützte Interviews

Autor(innen): Niebert, K. & Gropengießer, H.
Jahr: 2014
Link zu ALL-Autor(innen):

Niebert & Gropengießer Leidfadengestützte Iinterviews Zusammenfassung: Die Vermittlung von fachlich angemessenen Vorstellungen und Kompetenzen steht im Kern naturwissenschaftlichen Unterrichts. Nicht erst seit der Einbindung des Konstruktivismus als Erkenntnistheorie in die fachdidaktische Forschung hat sich dabei die Überzeugung durchgesetzt, dass bei der Vermittlung die Vorstellungen und Interessen der Lernenden berücksichtigt werden mussen. Im Vergleich mit den angezielten fachlichen Vorstellungen – den naturwissenschaftlichenTheorien und Konzepten – zeigen sich dann die Lernbedarfe (Kattmann et al. 1997). Zum Erfassen prä- und post-instruktionaler Vorstellungen, Interessen und mit Einschränkungen auch Emotionen sind Interviews eine probate Methode, wie auch Richard White und Richard Gunstone (1992) unterstreichen: „[An] interview is the most direct method, among all the probes, of assessing a person’s understanding“. Es sollte dabei jedoch klar sein, dass es Selbstauskünfte der Interviewpartner sind und sich deren Äußerungen nicht von selbst erschließen, sondern einer Interpretation bedürfen.

Link zur Publikation

Referenz:

Niebert, K. & Gropengießer, H. (2014): Leitfadengestützte Interviews. D. Krüger, I. Parchmann & H. Schecker: Fragen und Methoden der naturwissenschaftsdidaktischen Forschung. Springer: Berlin.