Wachsen Haare schneller, wenn man sie öfter schneidet? – Eine Untersuchung zu Vorstellungen vom Experimentieren.

Autor(innen): Niebert, K.
Jahr: 2006
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Zusammenfassung: Naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen sind in den letzten Jahren zentraler Bestandteil naturwissenschaftlichen Unterrichts geworden. Diese Untersuchung befasst sich im Rahmen des Modells der Didaktischen Rekonstruktion mit den Vorstellungen zur Planung von Untersuchungsdesigns. Dazu wurden Lerner aus Biologie-Leistungskursen, Klasse 12 im Rahmen einer qualitativen Studie aufgefordert, ein Untersuchungsdesign zur Problemstellung »Haare wachsen schneller, wenn man sie öfter schneidet.« zu erstellen. Dabei konnten Denkfiguren zu »rezeptartigen« und »wissenschaftsorientierten« Untersuchungsschemata identifiziert werden. —–  Abstract In recent years, teaching the scientific methods has become a central aspect of science education. The aim of this qualitative study was to investigate students’ and scientists’ conceptions of the scientific experiment. The results of interviews with students in intensive biology-courses, within the twelfth grade of German Secondary School are presented. The students were presented the statement »Hair grows faster when you cut it more often.« Students used one of two different concepts of research-designs: either a »recipe-like concept«, or a more »scientific concept« of experimentation.

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Referenz:

Niebert, K. (2006): Wachsen Haare schneller, wenn man sie öfter schneidet? - Eine Untersuchung zu Vorstellungen vom Experimentieren. In Vogt, H., Krüger, D. & S. Marsch (Hrsg.): Erkenntnisweg Biologiedidaktik. Beiträge auf der 8. Frühjahrsschule der Sektion Biologiedidaktik im VdBiol in Berlin.